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TAGESKLINIK GYNÉ INVITRO Dr. med. Michael Singer

 

Was ist der Erfolg einer IVF-Behandlung?

Rasch schwanger werden und ein gesundes, einzelnes Kind zur Welt bringen. In der Tat können wir Ihnen punkto Schwangerschaftsrate absolute Spitzenwerte anbieten (Klick auf Tabelle zeigt zusätzliche Informationen an):

 

 

Im Jahr 2019 erzielte unser Team 47% Schwangerschaften mit frischen und 53% mit aufgetauten Embryonen. Mit Prä­implantations­diagnostik (euploid blastocysts) kamen wir sogar auf 66% Schwangerschaften, dies trotz einem hohen Durch­schnitts­alter von 38.5 Jahren. Bei gleichbleibender Erfolgsrate konnten wir die durchschnittliche Zahl transferierter Embryonen von 1.8 (2015) auf 1.1 (2019) senken - eine erwünschte Folge des neuen Schweizer Fort­pflanzungs­medizin-Gesetzes!

 

Solche Zahlen sind nur dank ausgezeichnetem Teamwork von Arzt, Biologenteam, Pflegefachfrauen und Assistentinnen erreichbar. Details wie verständliche Instruktion in der Selbstinjektion von Medikamenten oder entspannte Stimmung beim Embryotransfer tragen dazu bei.

 

Eine Schwangerschaft mit im Ultraschall nachweisbarem Fruchtbläschen ist allerdings erst der Anfang. 18% bis 25% dieser Schwanger­schaften werden als Fehlgeburten oder, seltener, Eileiter­schwanger­schaften enden - mit steigendem Alter Frau steigt das Fehlgeburtrisiko exponentiell. Gerade hier kann Prä­implantations­diagnostik die Effizienz der Behandlung verbessern und frustrierende Fehlgeburten verhindern. Haben Sie  12 Schwanger­schafts­wochen erreicht, so können Sie durchatmen und die gute Nachricht mitteilen; von nun an werden 98% der Kinder zur Welt kommen (Lebendgeburten), und 96%-97% werden gesund sein.

 


Bilder aller 65 Embryotransfers, die ich zwischen April 2016 (der Eröffnung unserer Tagesklinik Gyné invitro) und Ende 2016 durchführte und die zu einer klinischen Schwangerschaft geführt haben.

 

Unsere Praxis befasst sich intensiv damit, die Erfolgsraten weiter zu optimieren. Dabei darf die Qualität der Behandlung keinesfalls leiden:

  • Bei Frauen unter 38 und bei Prä­implantations­diagnostik sollte nur eineBlastocyste optimaler Qualität eingesetzt werden, um die Häufigkeit von Zwillings­schwangerschaften zu senken. Dies wird als elektiver single embryo-Transfer (eSET) bezeichnet.
  • Die Aufteilung der Behandlung in Stimulation und Embryotransfer erst vier Wochen später (freeze-all-Strategie) nimmt weltweit zu. Nach wie vor haben wir auch in Frischzyklen ausgezeichnete Erfolgsraten, aber die Liste von Situationen, in denen ein freeze-all empfohlen wird, wird von Jahr zu Jahr länger. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Konzentration von Gelbkörperhormon im Blut.

 

Es macht mir Freude, als Ausgleich zur Fortpflanzungs­medizin weiterhin Geburtshilfe zu betreiben und mich dabei ständig zu vergewissern, dass dank IVF völlig gesunde Kinder und glückliche Familien entstehen.